• Ich glaube, indem man sehr klar schaut, schaut man auch sehr weit voraus.

    »Ich glaube, indem man sehr klar schaut, schaut man auch sehr weit voraus.«

  • Dieses Leben, sagst du, ich würde es gleich noch einmal beginnen. Das leichte Wehen vom Fenster her, gleichmäßig und sanft.

    »Dieses Leben, sagst du, ich würde es gleich noch einmal beginnen. Das leichte Wehen vom Fenster her, gleichmäßig und sanft.«

  • Etwas geschieht, oder es herrscht die vollkommene Abwesenheit jeden Geschehens.

    »Etwas geschieht, oder es herrscht die vollkommene Abwesenheit jeden Geschehens.«

  • Du gehst durchs Leben wie durch ein Exil. Gespenster, allerorts.

    »Du gehst durchs Leben wie durch ein Exil. Gespenster, allerorts.«

  • Was weiß diese Zeit von einer anderen.

    »Was weiß diese Zeit von einer anderen.«

  • Irgendwann im Leben ist es zu spät zum Weglaufen – Es ist nie zu spät.

    »Irgendwann im Leben ist es zu spät zum Weglaufen – Es ist nie zu spät.«

  • Einmal so schreiben, so reisen: als ginge es um nichts.

    »Einmal so schreiben, so reisen: als ginge es um nichts.«

    Aktuelles

    Perfekt lieben

    November 2020
    Gerade erschienen: »How to Be Perfect« von Ron Padgett mit fünfzehn Variationen deutschsprachiger Autor*innen

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    WIR. GESTERN. HEUTE. HIER.

    Oktober 2020
    Neue Anthologie mit Texten zum Wandel unserer politischen Werte, hrsg. von Matthias Jügler

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    Die Jury tagt – PREMIERE

    2./3. Oktober 2020
    (Doppelpremiere wegen Corona)
    Hans-Otto-Theater Potsdam, Großes Haus

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    Schreiben

    Schöne Seelen und Komplizen

    Gibt es sie, die sanfte Vermählung der Gegenwart mit dem Vergangenen?

    Sie sind Schüler eines Elitegymnasiums der DDR: Lydia, Alexander, Ruppert, Vivien und noch ein paar andere. Der Mauerfall macht dem Ort, an dem sie aufgewachsen sind, ein Ende. Sie zerstreuen sich in alle Welt, doch dreißig Jahre später ziehen sie angesichts schicksalhafter Momente Bilanz. Und sehen sich vor große Fragen gestellt: Wie lange verfolgt uns die Vergangenheit, oder verfolgen wir sie? Hoffnungen, Ideale und unterschiedlichste Lebensentwürfe machen klar: Damals sind sie davongekommen, doch sie alle jagen einer Freiheit nach, noch immer.

    Julia Schoch macht den historischen Umbruch in privaten Leben erfahrbar. Sie entwirft das Bild der sich wandelnden Zeit mit Hilfe eines Chors aus Stimmen, in dem jede zu ihrem Recht kommt. Ein Buch auch über die Scham der Herkunft und die wiederentdeckte Lust an der Vergangenheit.

    »Eine Ahnung von diesem Verschwinden – der Zukunft von allem, was ist – zieht sich durch sämtliche Erinnerungsstücke. Die ostdeutsche Herkunft ist darin ebenso aufgelöst wie die Gegenwart mit all ihren Krisen in der Mitte des Lebens. Diese Gefühl zu vermitteln in einem ganz und gar anschaulichen, ja szenischen Schreiben, ist die Kunst Julia Schochs.«
    Süddeutsche Zeitung

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    Übersetzen

    Victoria Mas

    Die Tanzenden
    Roman
    Piper, 2020
    Aus dem Französischen
    von Julia Schoch

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    Frédéric Beigbeder

    Endlos leben
    Roman
    Piper, 2018
    Aus dem Französischen
    von Julia Schoch

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    Maryam Madjidi

    Du springst, ich falle
    Roman
    Blumenbar, 2018
    Aus dem Französischen
    von Julia Schoch

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