Selbstporträt mit Bonaparte

Bonaparte, notorischer Spieler und ihr Geliebter, ist weg. Immer wieder musste sie sich auf seine Abwesenheit einstellen. Doch diesmal ist es anders– zögerlich zunächst, aber auch beharrlich geht sie seinem Verschwinden nach, hinterfragt ihre Liebe und das, was sie mit ihm verbindet. Während sie als Fotografin ihre Arbeit macht und ostdeutsche Landschaften ins Visier nimmt, tastet sie nach den verborgenen Fäden in die Vergangenheit. Ist mit dem gemeinsamen Glücksspiel auch ihre Liebesgeschichte verlorengegangen? Vor dem Stillstand, der sie erfasst, vermag sie einzig die Leidenschaft zu retten.

»Selbstporträt mit Bonaparte«
 ist ein ebenso knapper wie präziser Roman über die Liebe und die allumfassende Macht der Unbeständigkeit.

Leseprobe

Pressestimmen

»Wenn man von einer Autorin behaupten kann, sie trete die Nachfolge Christa Wolfs an, dann kann man das von Julia Schoch sagen.«

Märkische Oderzeitung

»Ein erstaunliches Werk über die Magie des Augenblicks, die Kraft des Erinnerns und die Leidenschaft, die das Warten ausfüllt.«
Stuttgarter Nachrichten

»So lakonisch wie poetisch.«
Der Tagesspiegel

»Einer der klügsten Romane der Saison.«

Spiegel Online

»Ein Abgesang auf die große Liebe und zugleich eine Liebeserklärung an das Spiel mit dem großen oder auch dem kleinen Geld. Auch wenn jede Illusion zerrieben ist, das Roulette dreht sich weiter. Und das ist eine überraschend tröstliche Nachricht.«

NDR Kultur

»Eine eigenwillige Geschichte mit Sätzen wie Kunstwerken.«
rbb, Radio Fritz

»Von der Sehnsucht, etwas festzuhalten, was unwiederbringlich verloren ist, handelt Julia Schochs kluges, poetisches Buch.«
rbb Fernsehen

»Dieses Porträt lebt von den Stimmungen, die Schoch in ihrer ruhigen, aber nuancenreichen Sprache inszeniert, von der Langsamkeit, von der Sorgfalt bis ins letzte motivische Detail.«
Süddeutsche Zeitung

»Man spürt die Empathie des Schreibenden ebenso wie eine lakonische Nüchternheit. Feinsinnig sind ihre Beobachtungen, tiefgründig die Gedankenwelt der Schriftstellerin.«

Neue Westfälische

»Man muss diesen Roman von Julia Schoch unbedingt dafür loben, dass er diese Sphären, also die Liebe und die Weltgeschichte, so quer gegeneinanderstellt, dass sie Funken schlagen.«

Potsdamer Neueste Nachrichten

»Julia Schoch findet in ihrem für sie typischen mal spröden, mal poesiegeladenen Ton einen geschickten Weg, Themen und Motive miteinander zu verbinden und daraus ein unauflösbares Geflecht zu machen.«

Deutschlandradio Kultur

»Julia Schoch (…) bedient (…) sich einer präzisen Sprache, deren Eleganz über jeden Zweifel erhaben ist. Etliche Sätze taugen zu Aphorismen von entwaffnender Evidenz.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Roman
Hardcover
144 Seiten
Erschienen am 20.08.2012

ISBN 978-349205547-5

Taschenbuch
144 Seiten
Erschienen am 13.11.2012
EAN 978-3-492-95852-3

Buch im Piper Verlag